🇯🇵 JAPANISCH · LERNPLAN · N5–N1

Japanisch lernen: ein sinnvoller Weg von N5 bis N1

Aktualisiert am 31.08.2026 · DeckLearn Deutschland

Japanisch wirkt am Anfang komplex, weil eine neue Schrift, andere Satzstrukturen und Kanji gleichzeitig auftauchen. Mit einer festen Reihenfolge wird das Lernen deutlich übersichtlicher. Der wichtigste Grundsatz: Schrift, Wortschatz und Grammatik nicht getrennt für Monate lernen, sondern früh in einfachen Sätzen verbinden.

Schritt 1: Hiragana

Lerne zuerst die 46 Hiragana-Grundzeichen. Sie bilden die Basis für grammatische Endungen und viele japanische Wörter.

Hiragana: 46 Grundzeichen lernen

Schritt 2: Katakana

Danach folgt Katakana. Die Laute sind grundsätzlich dieselben, die Zeichen werden aber unter anderem für Fremdwörter verwendet.

Katakana Tabelle

Schritt 3: das Schriftsystem verstehen

Hiragana, Katakana und Kanji erscheinen in normalen japanischen Texten gemeinsam. Unsere Übersicht der japanischen Schriftzeichen zeigt, wie die Systeme zusammenarbeiten.

Schritt 4: erste Wörter und feste Ausdrücke

Beginne mit Ausdrücken, die du sofort erkennst und verwenden kannst. Dazu gehören Begrüßungen, Dank, Zahlen, Alltag und häufige Verben.

こんにちは — konnichiwa — Hallo
ありがとうございます — arigatō gozaimasu — Vielen Dank
一・二・三 — ichi, ni, san — eins, zwei, drei

Passende Lektionen: Hallo auf Japanisch, Danke auf Japanisch und Japanische Zahlen.

Schritt 5: Partikel und Satzbau

Japanische Partikel markieren Funktionen im Satz. Besonders wichtig für Anfänger sind は, が, を, に und で.

Japanische Partikel einfach erklärt

Schritt 6: Kanji im Wortkontext

Versuche nicht, Kanji nur als abstrakte Zeichenliste zu lernen. Speichere Zeichen zusammen mit Wort, Lesung und Beispielsatz. So erkennst du sie später in echten Texten schneller.

JLPT N5 bis N1

N5: Grundschrift, grundlegende Satzmuster und Alltagswortschatz.
N4: mehr Grammatik, Kanji und Alltagssituationen.
N3: Übergang zu komplexeren Texten und natürlicheren Strukturen.
N2: anspruchsvollere Grammatik, Lesetexte und Hörverständnis.
N1: fortgeschrittene Nuancen, umfangreicher Wortschatz und komplexe Texte.

Tägliche Routine

  1. Fällige Wiederholungen zuerst erledigen.
  2. Wenige neue Sätze hinzufügen.
  3. Audio hören und laut nachsprechen.
  4. Schriftzeichen in echten Wörtern wiederholen.
  5. Grammatik anhand von Beispielsätzen prüfen.

Warum Anki gut zu Japanisch passt

Japanisch enthält viele Elemente, die regelmäßig abgerufen werden müssen: Kana, Kanji, Lesungen, Wortschatz und Satzmuster. Spaced Repetition verteilt Wiederholungen so, dass schwierige Inhalte häufiger erscheinen.

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